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IV-Stellen-Konferenz (IVSK)

Geschäftsstelle IVSK
Landenbergstrasse 39
6005 Luzern

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Berufliche Integration

Die berufliche Integration ist das zentrale Ziel der IV. Die Leistungen in diesem Bereich sind deshalb sehr umfangreich und reichen von Berufsberatung, Arbeitsvermittlung und Beiträgen für Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen bis hin zu Kapitalhilfe, um eine selbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Wenn die gesundheitlichen Probleme die Arbeitsfähigkeit im bisherigen Beruf stark beeinträchtigen, muten die IV-Stellen den versicherten Personen auch eine Umschulung und den Wechsel in einen neuen Aufgabenbereich zu. Der Anspruch auf eine Rente wird erst geprüft, wenn alle Möglichkeiten zur Wiedereingliederung ausgeschöpft wurden. Personen mit gesundheitlichen Problemen haben Anspruch auf eine Reihe von Hilfsmitteln, die sie für die berufliche Integration benötigen.

Früherfassung und Frühintervention
Versicherte Personen können sich bei der IV-Stelle ihres Wohnsitzkantons zur Früherfassung melden, wenn ihr Arbeitsplatz aufgrund gesundheitlicher Probleme gefährdet ist oder sie die Kündigung erhalten haben. Im Rahmen der Früherfassung klären die IV-Stellen innert 30 Tagen ab, ob eine IV-Anmeldung angezeigt ist. Wenn dies der Fall ist, können die IV-Stellen im Rahmen der Frühintervention Sofortmassnahmen ergreifen, wie zum Beispiel eine Umschulung finanzieren oder bei der Anpassung des Arbeitsplatzes Unterstützung bieten. In vielen Fällen trägt die Frühintervention dazu bei, dass die versicherte Person ihren Arbeitsplatz nicht verliert und entsprechend ihren Möglichkeiten weiter beschäftigt werden kann. Auch Arbeitgeber werden von Fachpersonen der IV-Stellen unterstützt und beraten. Möglicherweise haben sie es erstmals mit einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin zu tun, dem oder der eine länger andauernde Arbeitsunfähigkeit droht.

Zur Meldung für die Früherfassung sind auch Personen im Umfeld der versicherten Person berechtigt, zum Beispiel Arbeitgeber, Ärzte und Ärztinnen oder Angehörige. Grundsätzlich ist eine Meldung nach 30 Tagen ununterbrochener Arbeitsunfähigkeit oder  bei sich wiederholenden häufigen Kurzabsenzen innerhalb eines Jahres möglich.

Integrationsmassnahmen
Integrationsmassnahmen dienen der Vorbereitung auf die berufliche Integration, wenn der gesundheitliche Zustand der versicherten Person dafür zu wenig stabil ist. Ziel ist, die versicherte Person wieder an den Arbeitsprozess zu gewöhnen, ihre Arbeitsmotivation zu fördern, die Persönlichkeit zu stabilisieren und soziale Grundfähigkeiten einzuüben. Die Massnahmen  sind insbesondere auf die Bedürfnisse von Menschen mit psychisch bedingter Arbeitsunfähigkeit ausgerichtet.

 

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