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Nationale Konferenz zur Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderung

Grundstein für die zukünftigen Aufgaben gelegt 

Die Nationale Konferenz zur Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderung benennt ihr Ziel bereits im ihrem Namen: eine verbesserte Integration von Menschen mit einer Behinderung in den Arbeitsmarkt. Sie hat 2017 in drei Teilen stattgefunden und alle wichtigen Eingliederungsakteure an einen Tisch geholt: Arbeitgeber, Behindertenorganisationen, Versicherer, Ärzte und Verbände sowie Bund und Kantone.

Auch die geplante revidierte IV-Gesetzgebung „Weiterentwicklung der IV“ enthält Massnahmen, welche die Integration in den Arbeitsmarkt erleichtern sollen.
Die  IV-Stellen-Konferenz und einige ihrer Mitglieder haben an den Veranstaltungen der Nationalen Konferenz teilgenommen.
Wir wollten von der IVSK-Präsidentin Monika Dudle-Ammann mehr darüber erfahren:  

1. Frau Dudle-Ammann, die Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt ist eine der Hauptaufgaben der IV. Hat die Nationale Konferenz neue Wege dafür geöffnet?

MDA: Die Konferenz hat alle wichtigen Partner der Eingliederung an einem Tisch vereint und erlaubt somit, die Kräfte noch mehr zu bündeln. Eingliederung ist immer ein Gemeinschaftswerk und so ist es wichtig, dass die Partner ihre Erfahrungen, Anliegen und Bedürfnisse an einem Tisch austauschen können. Der Austausch öffnet auch den Blick für noch mehr neue Wege und alternative Lösungen.

2. Die Teilnehmer an der Nationalen Konferenz haben 5 Schwerpunkte ausgearbeitet – jeder Schwerpunkt wird anhand eines „good-practice“-Beispiels verdeutlicht.
Können Sie eines dieser Beispiele nennen, und wie die IVSK das Projekt unterstützt?

MDA: Die IV-Stellen sind in der Eingliederung Drehscheibe und Partner für alle Beteiligten. Daher sind sie praktisch auch in allen Beispielen involviert und oftmals auch Initiant. Die IVSK als Dachverband der IV-Stellen unterstützt die "good-practice"-Beispiele, in dem sie den IV-Stellen eine Plattform bietet, wo sie ihre Beispiele vorstellen können und so zur Multiplizierung beiträgt. Ausserdem ist die IVSK aktiv bei Compasso tätig – Compasso ist ein Verein, in dem sich alle relevanten Akteure der Eingliederung treffen und wo ebenfalls Projekte lanciert werden, welche die Eingliederung unterstützen.

3. Was muss jetzt folgen, damit es nicht nur bei einer gemeinsamen Erklärung auf Papier bleibt?

MDA: Wichtig ist, dass man jetzt dranbleibt und den Schwung der Konferenz quasi mitnimmt in die tägliche Arbeit. Die IVSK als Verband wird die Mitglieder einladen, die "good-practice"-Beispiele zu prüfen und im Rahmen des Möglichen rasch umzusetzen. Unsere Mitglieder sind auch immer eingeladen, neue Projekte gegenseitig vorzustellen, zum Beispiel im Rahmen ihrer Mitgliederversammlungen.


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