Künstliche Intelligenz – Schein oder Sein?
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Maschinen übernehmen immer mehr Aufgaben, die bisher menschliche Intelligenz erforderten. Dabei ist die Technologie nicht neu, doch die Frage, wie sie heute sinnvoll und verantwortungsbewusst eingesetzt werden kann, bewegt uns alle.
Kevin Kuhn, C E O von gopf.com, verglich die Entwicklung der K I mit einer Bergbesteigung. Für eine Bergbesteigung braucht es Zeit, Verständnis und die richtigen Werkzeuge. Er zeigte auf, wie Organisationen oft an ihren eigenen Werkzeugen, nämlich den Datenlandschaften, scheitern. Zu viele Systeme und unübersichtliche Strukturen ergeben keine saubere Datenbasis, ohne die jede K I wirkungslos bleibt.
Zehra Sirin, Geschäftsführerin und Beraterin bei Size Consens, zeigte auf, dass es nicht um die Technologie selbst, sondern um die Menschen, ihre Ängste, Unsicherheiten und Verantwortlichkeiten geht, die nicht der Maschine übertragen werden dürfen. Sie plädierte für den Einsatz eines Operating-Modells für K I, welches normative Grundlagen, klare Rollen und partizipative Prozesse umfasst.
Die eigene Datenkompetenz gilt als Schlüssel für eine gut funktionierende K I. Wer Daten versteht, kann Risiken erkennen, Chancen nutzen und Verzerrungen kritisch hinterfragen. Das gilt auch für die I V. Jedoch hebeln die geltenden strengen Regeln die notwendige Experimentierfreudigkeit aus. Dabei könnten kurze, über wenige Wochen dauernde Experimente rasche Erkenntnisse liefern. So könnte analysiert werden, wo der Einsatz von K I für die I V lohnenswert ist.
Am Nachmittag haben die I V-Stelle Waadt, die S V A Aargau sowie die Zentrale Ausgleichsstelle (ZAS) ihre im Einsatz respektive in der Testphase stehenden K I-Applikationen vorgestellt. Mit einer von einer K I kreierten Zusammenfassung fand die Perspektive+ einen gelungenen Abschluss.